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Bettina Stark-Watzinger nimmt am Mentoren-Programm der FDP teil

Zur Auftaktveranstaltung des Mentorenprogramms im Walter-Scheel-Zentrum in Berlin konnte die Initiatorin des Programms und Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper fast alle Mentees und einige Mentoren begrüßen.

27.2.2010 - Sie wies in Ihrer Rede auf die große Bedeutung des Programms für die FDP hin. Der Frauenanteil unter den Mitgliedern liegt bei unter 20% - obwohl er vor zehn Jahren mal bei fast 30% gelegen habe. Einige Mentees aus den vergangenen beiden Jahren sind mittlerweile Abgeordnete in Landtagen und im Europaparlament. Im ersten Jahr des Programms zählten beispielsweise die beiden Europaabgeordneten Nadja Hirsch und Britta Reimers zu den Teilnehmerinnen. Die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen Mieke Senftleben wies darauf hin, wie es wichtig sei, dass Frauen ihre Arbeit professionalisieren und mit ihrem Engagement Vorbilder für andere Frauen in der ehren- und hauptamtlichen politischen Arbeit sind.

Die Mentees starten das Mentorenprogramm in unterschiedlichen Lebensphasen und erwarten alle persönliche Weiterentwicklung in dem Programm: „Man kann sich an jedem Punkt des Lebens weiterentwickeln.“ Die Mentees wollen den „internen Kalender“ der Mentees nutzen. Darunter verstehen sie Informationen über zukünftig anstehende Personalentscheidungen, bei denen man sich rechtzeitig ins Gespräch bringen kann. Außerdem gehe es um Informationsgewinn: „Wir wissen noch lange nicht alles über die FDP.“ Viele wollen auch von dem theoretischen Wissen der Mentoren „ganz viel mitnehmen“. Außerdem wollen sie „Praxiserfahrung auf Bundesebene“ machen. Es gehe darum, die eigene politische Karriere voranzutreiben und liberale Ideen und Ziele umzusetzen: „Über berufliche Chancen im politischen Umfeld wissen wir noch zu wenig.“ Die Mentees wollen insgesamt „hinter die Kulissen“ in der Politik gucken, wie die Büros organisiert sind, wie Meinungsbildung funktioniert, wie man mit Antistimmung umgeht.

Maria-Christina Nimmerfroh, Virtuelle Akademie der Friedrich Naumann Stiftung

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