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| Dipl. Ing. Gerd Kürschner, Mitglied der FDP Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung |
Eppstein 9.7.2010 - Für die FDP-Fraktion besteht auch heute noch ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Sanierungsgebiet „Herrenmühle“ in Alt-Eppstein, wie es auch in der Begründung des Bebauungsplans ausgeführt wird. Nur durch die Bemühungen, die Stanniolfabrik aus der Kernstadt auszulagern, ist dieses Gewerbegebiet erst möglich geworden.
Deshalb erwarten wir jetzt auch, daß die Vorbereitungen des Sanierungsgebietes „Herrenmühle“ mit der Festlegung eines verbindlichen städtebaulichen Konzepts und eines Raumprogramms durch die städtischen Gremien zügig fortschreiten. Die jetzige kritische Haltung des Unternehmens „Eppstein-Foils“ sollte uns nicht davon abhalten.
Die FDP-Fraktion wird sich daher dafür einsetzen, daß, egal wie „Eppstein-Foils“ in der jetzigen Zeit zu einem Umzug steht, das vorgesehene Gelände in dem neuen Baugebiet für einen Neubau der Firma freigehalten wird. Der Umzug der Stanniolfabrik ist und bleibt eine Jahrhundertchance für Eppstein. Wir brauchen einen langen Atem, auch wenn es schon vor 10 Jahren nicht gepaßt hat und es auch jetzt vielleicht nicht klappen sollte, irgendwann wird es klappen. Ob wir dann aber einen adäquaten Bauplatz haben, scheint uns doch sehr unsicher. Noch einmal ein solches passendes Baugebiet werden wir so schnell nicht genehmigt bekommen.
Die FDP-Fraktion hat daher in der Stadtverordnetensitzung an alle Fraktionen apelliert, hier nicht kurzfristig zu denken; eine solche Chance für das Stadtbild bekommen wir unserer Meinung zukünftig so schnell nicht wieder.
Der Stadt Eppstein geht es, wie vielen Gemeinden, z. Zt. finanziell nicht gut, aber wir sollten alle positiv nach vorne und in die Zukunft denken, unsere Bürger können das von uns erwarten.
G.Kürschner